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Kunst
oder Kitsch? Wer beurteilt nach welchen Kriterien Was
unterscheidet Kitsch von Kunst oder umgekehrt? Entsteht Kitsch, wenn jemand versucht die Natur so echt wie möglich darzustellen
oder ist das schon Kunst. Entsteht
Kunst, wenn jemand seine Gedanken oder Ideen in abstrakter Form
verarbeitet. Wieso
empfinden wir eine Postkarte mit Sonnen-Untergangsstimmung als
kitschig, in der freien Natur ist es Realität und die meisten von
uns werden es als schön empfinden. Und
überhaupt, wie definiert man Kunst? Seitdem Menschen Kunst schaffen, wird darüber geurteilt. Es gibt ebenfalls die allgemeine
Vorstellung, man könne unterscheiden, ob es sich um „hohe“ oder
„niedere“ Kunst handelt. Von wem und vor allem nach welchen
Maßstäben wird Kunst in „gut“ und „schlecht“ eingeteilt?
Offensichtlich gibt es auch heute Kriterien, die besagen, wie Kunst
beschaffen sein muss, die den Anspruch hat, nicht trivial zu sein.
Seit 1945 ist man aber vorsichtig mit einer offizielle Definition von Kunst, da nach der unseligen "entarteten
Kunst" niemand mehr es wagt, Grenzen zu ziehen. Ob
Kitsch Kunst ist, oder andersherum, Kunst Kitsch, will selten
beurteilt werden. Somit bleibt es dem einzelnen Konsumenten überlassen,
für sich selbst nach seinem eigenen Geschmack zu entscheiden. Und
hier gehen die Meinungen weit auseinander. Was für die einen Kunst
ist, ist für andere im höchsten Maas Kitsch und umgekehrt.
Zwischen
Kitsch und Kunst I
Realisierung
der „Kunst-Meile“ in St. Anton, Kunst im öffentlichen Raum Skizzen
von Zsóka Págyi In
der Woche von 18. bis 25. Juni 2005 werden KunstmalerInnen und
BildhauerInnen in St. Anton am Arlberg zu Gast sein, und ihre
Eindrücke zum Thema „Zwischen Kitsch und Kunst“ in
bildnerischen Form verarbeiten. Weiteres
ist die Eröffnung der „Kunst-Meile“ geplant. Auf einem
Spazierweg, zwischen Zielstadion und Nassereinbahn werden Skulpturen
oder Plastiken aufgestellt.
Diese bleiben als ständige Einrichtung im öffentlichen Raum und
werden in den kommenden Jahren um weitere Exponate erweitert. Die
Werke der Maler und Malerinnen werden im Foyer des Wel-com-Center
ausgestellt. Vernissage
und Eröffnung Kunst-Meile: Sa. 25. Juni 2005,
Zwischen Kitsch und Kunst IIAufbegehren
führt zu Kopfverlust Lieder
aus dem Programm über das Leben und Sterben des Mathias Kneißl.
Von Otto Göttler und Sepp Raith Die
Geschichte: Mathias
Kneißl, gefürchteter Räuber und bewunderter Rebell, Wilderer und
Verfolger, Täter und Opfer. Schon die Schule war für Mathias ein
Graus. Er spielte lieber Ziehharmonika als dass er lesen und
schreiben lernte. Mit 16 Jahren musste er noch in die Sonntagsschule
gehen. Wegen Schuleschwänzens wurde er auf Betreiben des
Dorfpfarrers ins Gefängnis gebracht. Der erste Schritt in die
Karriere, die bereits zehn Jahre später unter der Guillotine
endete. Was
es Tölpelhaftigkeit oder war es kriminelle Energie, waren es die
Zeitumstände oder die Gesellschaft, die Kneißl immer wieder ins
Unglück trieben? Ginge
es ihm in der heutigen Zeit besser? Fragen
die Otto Göttler und Sepp Raith in ihrem satirisch musikalischen
Programm behandeln und dem Zuhörer zur Beantwortung überlassen.
(Aus dem CD- Bookled)
Zwischen Kitsch und Kunst III „WIR
DUOS“ Brigitte Fidler: Klarinette, Bassklarinette, Darabuka, Rahmentrommel, Percussion Rita
Heitzinger: Blockflöte, Bassblockflöte, Low Whistle, Cajon, Percussion Der Ursprung dieses Duos der besonderen Art ist die Freundschaft zweier Frauen und ihre Liebe zur Musik. Blockflöte und Klarinette, eine wahrlich ungewöhnliche Besetzung – die Reduktion auf zwei Melodieninstrumente – eine wirkliche Herausforderung. WIRDUOS lädt seine Zuhörer ein, sie auf eine Reise durch verschiedene Musiklandschaften von der Vergangenheit bis in die Gegenwart, zu begleiten. Der musikalische Stil lässt sich nicht festlegen, alte andalusische Musik, ungerade Balkanrhythmik, Bach und Avantgardejazz liegen in unmittelbarer Nachbarschaft. Es ist Musik, die atmet und pulsiert. Zum Einsatz kommen auch allerlei Windinstrumente und verschiedene percussive Klangkörper. Es
ist lyrische und kraftvolle Kammermusik, die atmet und pulsiert
Zwischen Kitsch und Kunst IV Die Gruppe unserer Hobbymaler dokumentiert ihre Toskana-Reise:
Aussteller: Luise Heiss, Hanna Insam, Roman Kuprian, Tom Möllers, Hermann Mussak, Sigrid Murr, Patricia Pedrini, Maria Steixner, Eva Wasle, Marlene Westreicher Künstlerische Leitung: Wolfgang Bereiter, Layos Bárdocz Vernissage: 8. Juli 2005, 19 Uhr, Vallugasaal Öffnungszeiten: Samstag, 9. Juli und Sonntag, 10. Juli 14 - 18 Uhr
Zwischen Kitsch und Kunst V„SEINS
ODER NICHT SEINS?
STERBEN MUSS JEDER!“ sehr frei nach WILLIAM
SHAKESPEARE Wie wäre es,
wenn die Figuren aus
"Hamlet", "Othello", "Macbeth", und
"Romeo und Julia" zur
selben Zeit am selben Ort leben würden? Wären sie dazu
verdammt nach William Shakespeares Willen zu leben und zu sterben? Die
Jugendlichen des Theaterensemble „Lei(N)Wand“ haben sich die
Aufgabe gestellt, diesen Fragen nachzugehen. Nach einem Jahr
kreativer Auseinandersetzung präsentiert nun das Ensemble mit
Meryem und Selina Altun, David und Thomas Egger, Bernadette Hofer,
Teresa Kaser, Isabell Schneider, Jasmine Seeberger, Anna und Emanuel
Welinder, das Ergebnis. Regie &
künstlerische und pädagogische Leitung: Christian
Suchy Ort:
Museum / Ferienpark St. Anton Premiere:
29. Juli um 20 Uhr Kartenvorverkauf
beim Tourismusverband St. Anton am Arlberg oder mailto: arlberger.kulturtage@st-anton.at (Änderungen vorbehalten) Peppi Spiss |